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Was war der "Walk of Ideas"?

Bei dem "Walk of Ideas" handelte es sich um einen Spaziergang durch Berlin, vorbei an sechs überdimensionalen Skulpturen, die den Ideenreichtum und Erfindergeist Deutschlands symbolisierten. Thematisiert werden dabei solche Entdeckungen, die bis heute eine nachhaltige Wirkung auf die verschiedenen Bereiche der Kultur, Wissenschaft und Technik erzielt haben.

Welche Skulpturen beinhaltete der „Walk of Ideas“?

Die sechs Skulpturen des "Walk of Ideas" gaben in ihrer Gesamtheit einen Überblick über das Spektrum wichtiger deutscher Erfindungen: Den Auftakt bildete der moderne Fußballschuh, gefolgt von den Meilensteinen der Medizin und dem Automobil. Es schlossen sich der moderne Buchdruck und die Meisterwerke der Musik an. Den Abschluss bildete die Darstellung der Relativitätstheorie.

Wann und wo war der "Walk of Ideas" zu besichtigen?

Vom 10. März bis Mitte September 2006 lud der Walk of Ideas zu einem Spaziergang durch die Mitte Berlins ein. Zwischen Mitte März und Ende Mai wurde der Skulpturenpark "Walk of Ideas" im etwa 14-tägigen Rhythmus aufgestellt. Der moderne Fußballschuh war seit dem 10. März 2006 im Spreebogenpark zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Berliner Hauptbahnhof zu besichtigen. Die Skulptur „Meilensteine der Medizin“ konnte auf dem Friedrich-Ebert-Platz besichtigt werden, die „Meisterwerke der Musik“ hatten ihren Standort am Gendarmenmarkt und die „Relativitätstheorie“ erinnerte im Lustgarten an Entdeckungen der deutschen Naturwissenschaft und Mathematik. „Der moderne Buchdruck“, ein zwölf Meter hoher Bücherstapel am Bebelplatz stand für die Erfindung Gutenbergs erinnert. Eine Skulptur ging anschließend auf Reisen: Vom 25. August bis zum 19. September 2006 stand das Automobil am Flughafen München und wird nun an weiteren internationalen Standpunkten zu sehen sein.


Was kostete eine Skulptur?

Die Realisierung der Kunstobjekte kostete je Skulptur zwischen 300.000 bis 350.000 Euro.

Woraus bestehen die Skulpturen?

Die Skulpturen bestehen im Kern aus einem neuartigen Kunststoffgemisch, dem Neopor®. Ähnlich wie beim Surfbrett wurde der Skulpturenkörper mit Glasfaser laminiert und dann mit einer Kunststoffpaste ummantelt. Nach der Feinfräsung erhielt die jeweilige Skulptur eine neuartige dreischichtige Metallic Lackierung.


Wie wurden die Skulpturen hergestellt?

Die Idee zum "Walk of Ideas" ist von einer Agentur entwickelt worden, die auch die Planung durchgeführt und die Skizzen angefertigt hat. Anhand einer Bauzeichnung wurden die Skulpturen in ausschließlich industrieller Fertigung realisiert.

Wer war an der Herstellung beteiligt?

Die BASF AG in Ludwigshafen, auch ein offizieller Partner der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“, hat den Kunststoff Neopor® entwickelt. Der Speziallack stammt von BASF Coatings in Münster. Die EDAG Engineering + Design in Fulda produzierte die Skulpturen im Auftrag der FC Deutschland GmbH.

Was war das Besondere am "Walk of Ideas"?

Das Ensemble des "Walk of Ideas" veranschaulichte deutsche Erfindungen, die zwar Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte zurückliegen, doch bis zum heutigen Tag relevant sind. Der "Walk of Ideas" schlug insofern eine Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, als es kreative Köpfe sowie moderne und innovative Unternehmen waren, die die bahnbrechenden Ideen der Vergangenheit mit den Möglichkeiten der heutigen Erfinder- und Forschergeneration und mithilfe neuer Technologien realisiert haben.

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