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„Deutschland – Land der Ideen“ präsentiert Ideen für Europa Podiumsdiskussionen verbinden Vergangenheit und Zukunft der EU
Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, begrüßte die Architekten der „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“.
2007/03/23
„Deutschland – Land der Ideen“ präsentiert Ideen für Europa Podiumsdiskussionen verbinden Vergangenheit und Zukunft der EU

Berlin, 23. März 2007 – Die heutige Podiumsveranstaltung „European Anniversary Summit“ im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) schlug eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft der Europäischen Union.
Anlass war der 50ste Jahrestag der Römischen Verträge, der an diesem Wochenende gefeiert wird. Zur Veranstaltung eingeladen hatten die Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ gemeinsam mit Invest in Germany, der Standortmarketingagentur des Bundes. Sie wurden unterstützt vom Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Rund 200 Gäste folgten der Veranstaltung, die in ihrem ersten Teil unter dem Titel „Geburtsstunde einer großen Idee“ auf die Geschichte der Europäischen Union (EU) zurückblickte, um im Folgenden eine Option auf die Zukunft Europas zu entwickeln.

Michael Glos, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, begrüßte die Architekten der „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft“ besonders herzlich in seinem Hause: „Europa gelingt gemeinsam – so lautet das Motto unserer Präsidentschaft. Wenn wir Europäer unsere Kräfte bündeln und gemeinsam handeln, können wir die Zukunft erfolgreich gestalten und damit der Vision der Gründungsväter von der ‚Geburtsstunde einer großen Idee’ gerecht werden.“

Um dieses historische Datum rankten sich die Erfahrungsberichte der geladenen Zeitzeugen Prof. Renée Haferkamp (B), Dr. Jean François-Poncet (F) und Dr. Ernst Albrecht (D), die die Verhandlungen zur Vorbereitung der Römischen Verträge mitgestaltet und erlebt haben. Prof. Bino Olivi (I), Botschafter Carlo Trojan (NL), Dr. Jacques Santer (LUX) und Prof. Dr. Charles-Ferdinand Nothomb (B) prägten über viele Jahre die weitere Entwicklung der Europäischen Union (EU). Sie zeichneten aus ihrer Sicht ein beeindruckendes Bild der europäischen Einigung und schilderten ihre Vision eines zukünftigen Europas. Prof. Dr. Otto von Habsburg, ein Europäer der ersten Stunde, langjähriges Mitglied des Europäischen Parlaments und Ehrenpräsident der Paneuropa-Union: „Die Unterzeichnung der Römischen Verträge war begleitet von Hoffnungen. Der Geist, in dem die Gründerväter dieses Europa geschaffen haben, strahlt noch heute aus. Ich bin glücklich darüber, dass uns soviel gelungen ist – heute sind wir 27 Mitglieder in der Union. Aber wir sind noch nicht am Ende. Länder wie Kroatien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina, die Ukraine haben ein Recht auf Europa, was erfüllt werden muss!“

Auf diesem Fundament aus historischem Wissen und politischer Erfahrung eröffneten internationale Wirtschaftsführer unter dem Titel „Global Europe – Competing in the World“ am Nachmittag die Zukunftsperspektive auf ein Europa im Kontext der Globalisierung.

Teilnehmer waren Dr. Francesco Sinigaglia (CEO Bioxell), Francis Massin (Managing Director Nanocyl), Dr. Thomas Scherer (Vizepräsident Airbus Deutschland) und Jan Muehlfeit (Vizepräsident Microsoft Europa), der im globalen Wettbewerb insbesondere auf den europäischen Innovationsgeist setzte: „In der globalen Weltwirtschaft wird die Konkurrenzfähigkeit von Organisationen, Ländern und Regionen von ihrer Kreativität und Innovation abhängen. Europas einzige Ressource sind seine Menschen, deshalb müssen wir Ideen anbieten. Ich bin überzeugt, dass wir uns von ‚Made in Europe’ hin zu ‚Invented in Europe’ entwickeln müssen.“

Fotos zum Download unter:
http://www.land-der-ideen.de/CDA/bildarchiv,27,0,,de.html

Hintergrundinformationen:
www.land-der-ideen.de/CDA/european_anniversary_summit,8766,0,,de.html


Die Initiatoren
Das Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland ist der überparteiliche Zusammenschluss der Interessengruppen im Bereich Europapolitik. Es organisiert Europa-Kommunikation und Europäische Vorausschau im Dialog mit EU-Akteuren auf nationaler und europäischer Ebene. Seine rund 130 Mitgliedsorganisationen repräsentieren nahezu alle gesellschaftlichen Gruppen: Wirtschafts- und Berufsverbände, Gewerkschaften, Bildungsträger, wissenschaftliche Institute, Stiftungen, Parteien und Unternehmen. Ziel ist es, in enger Kooperation mit den politischen Institutionen die Europa-Kommunikation, die Europäische Vorausschau und die europapolitische Koordinierung in Deutschland nachhaltig zu verbessern.
www.europaeische-bewegung.de

Invest in Germany (IiG) ist die Standortmarketinggesellschaft der Bundesrepublik Deutschland. IiG informiert ausländische Investoren über Investitionsmöglichkeiten in Deutschland und die Rahmenbedingungen am Standort. Invest unterstützt Investoren und berät sie umfassend – von der Standortanalyse bis zur Umsetzung der Investitionsentscheidung. Unternehmen mit Ansiedlungs- oder Erweiterungs-vorhaben in Deutschland erhalten detaillierte Informationen zu den rechtlichen, unternehmerischen und steuerlichen Bedingungen am Standort sowie zu seinen Fördermöglichkeiten. Neben dem Hauptsitz in Berlin ist IiG mit internationalen Büros in den USA, Japan und China vertreten. Alle Fragen werden vertraulich behandelt. Die Leistungen von IiG sind honorarfrei.
www.invest-in-germany.de

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft, vertreten durch den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Ziel der Initiative ist es, im In- und Ausland ein Bild von Deutschland als innovatives, weltoffenes und begeisterungsfähiges Land zu vermitteln. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler. Die Initiative wird getragen vom Verein „Deutschland – Land der Ideen e.V.“ und der „FC Deutschland GmbH“. Sie setzt zahlreiche Kernprojekte um: die Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“, den „Internationalen Medienservice“ und den „FanClub Deutschland“. Gemeinsam mit der Standortmarketingagentur des Bundes wird die Initiative „Invest in Germany – Land of Ideas“ realisiert, die – unterstützt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) – den Wirtschaftsstandort Deutschland international bewirbt.
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